28.09.2010 | 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr
RLS-Regionalbüro Bayern, München
Mit Adeline Otto
ABGESAGT ...Grundeinkommen – Baustein für ein linkes emanzipatorisches Gesellschaftskonzept?
DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER AUFGRUND EINER VERHINDERUNG DER REFRENTIN AUF JANUAR 2011 VERSCHOBEN WERDEN. DER NEUE TERMIN WIRD HIER IN KÜRZE BEKANNTGEGEBEN: rls-werkstattgespräch in München No. 23. In der Reihe: Programmatische Fragen der Linken. Mit Adeline Otto.

Ein emanzipatorisches linkes Gesellschaftskonzept sollte jedem Menschen vorleistungsfrei die ökonomische Unabhängigkeit garantieren, die er braucht, um frei von Fremdbestimmung über das eigene Leben verfügen und solidarisch handeln zu können. Wer Sanktionen fordert, die den Entzug der ökonomischen, sozialen, kulturellen oder politischen Teilhabe bedeuten, der befördert Armut und Ausgrenzung. Das höchste Gut, menschliche Würde, und Freiheit werden massiv bedroht. Sozialadministrative Bedürftigkeitsprüfungen als Voraussetzung für den Bezug von sozialen Transfers haben stets stigmatisierenden, ausschließenden Charakter; sie stehen einer konsequenten Armutsbekämpfung entgegen.
Adeline Otto studierte Politik, Geschichte und Recht in Leipzig, Paris und Berlin. Sie ist Mitglied im SprecherInnenkreis der BAG Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE. Im Frühjahr 2010 erschien das Buch „Handbuch Grundeinkommen. Geschichte, Modelle, Debatten“ dessen Mitherausgeberin sie ist. Adeline lebt in Brüssel und arbeitet für Cornelia Ernst (MdEP).
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