Springe direkt zu: Textanfang Hauptmenü Suche Weitere Informationen Metanavigation

Hauptmenü

rosalux.de


Online-Publikation
Erschienen: März 2016

Raus Aus Der Steinkohle: Der Fall Kolumbien

Gewinne auf Kosten der Umwelt und der Menschenrechte. Ein Beitrag von Alejandro Pacheco Zapata, Mitglied des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit und von *Aluna Minga.

Tagebau im Norden Kolumbiens (Author: our.poing. https://upload.wikimedia.org/2/25/Cerrej%C3%B3n_mine.jpg)

Tagebau im Norden Kolumbiens (Author: our.poing. https://upload.wikimedia.org/2/25/Cerrej%C3%B3n_mine.jpg)

Seit 2012 arbeitet ein Münchner Arbeitskreis für Menschenrechte in Kolumbien sehr intensiv an den Folgen des Extraktivismus, besonders beim Kohlebergbau. Es ist schwer zu begreifen, dass Münchner Unternehmen durch ihre Einkaufspolitik und Produktionstechnik auch Todesfälle von über 3.000 Kindern in Kolumbien indirekt mit verursacht haben. Kinder, die vor Hunger und Wassermangel gestorben sind, weil die Wasserquellen ihrer Gemeinden umgeleitet und folgenderweise ausgetrocknet wurden, um Kohle zu produzieren. Ein konkreter Fall wurde im Film "La Buena Vida" des Münchner Regisseurs Jens Schanze dokumentiert. Der Film wird im Mai wieder im Kino vorgeführt. Ganze Dörfer wurden gewaltsam oder durch falsche Versprechungen vertrieben, um diese Kohle zu gewinnen. Dieselbe Kohle, die in München und Deutschland verbrannt wird, um günstigen Strom und Wärme zu produzieren. Deswegen hat sich der Arbeitskreis entschlossen, an dem Bürgerbegehren Raus aus der Kohle in München teilzunehmen. Diese Informationsschrift erläutert in einer allgemeinen Weise die Glieder der Kohle-Wertschöpfungskette und die Konsequenzen der Kohlegewinnung in Kolumbien. Zum Schluss werden ein paar Ideen vorgeschlagen, was wir hier in Deutschland und München machen könnten.

Zur Ausgabe: klick hier.
Die Zeitschrift kann als Printversion im Büro des KEV-RLS BY bestellt werden.

Impressum: Dieses Extrablatt der Zeitschrift MitLinks - Thema: Kohle: Gewinne auf Kosten der Umwelt und der Menschenrechte wird als Beilage zur Nr. 55, März 2016 verbreitet. Es erscheint textgleich auch als Ausgabe der "Studienreihe Zivilgesellschaftliche Bewegungen - Institutionalisierte Politik Nr. 32". Inhaltlich verantwortlich: Alejandro Pacheco Zapata. Die Studienreihe wird gefördert durch den Kurt-Eisner-Verein für politische Bildung - Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern, www.kurt-eisner-verein.de und durch das Forum Linke Kommunalpolitik München e.V., Breisacher Straße 12, 81667 München (E.i.S.), www.flink-m.de. Redaktion dieser Ausgabe: Stefan Breit, Martin Fochler (V.i.S.d.P.), Brigitte Wolf. Sämtliche Ausgaben der Studienreihe sind auch unter www.flink-m.de/studienreihe.0.html abzurufen.


Schriftgröße


Suche


Weitere Informationen

Publikationssuche